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Google entlässt 200 KI-Auftragnehmer – Abbau als Grund genannt, aber Arbeitnehmer verweisen auf Bezahlung und Unsicherheit

Original Veröffentlicht: 9. September 2025🔴Concerning

🎯 Auswirkungsstimmung: Besorgniserregend

📋 Zusammenfassung

  • Google hat über 200 KI-Auftragnehmer entlassen, von denen viele Gehaltsstreitigkeiten und Arbeitsplatzunsicherheit als Gründe anführen, statt des vom Unternehmen genannten „Herunterfahrens“ von Projekten.
  • Die gekündigten Positionen waren hochqualifiziert; viele Beschäftigte verfügten über fortgeschrittene Abschlüsse und waren mit der Bewertung und Moderation von KI-Antworten betraut. Einige befürchten, durch automatisierte Systeme ersetzt zu werden.
  • Ähnliche Kürzungen bei Auftragnehmern gab es auch bei anderen KI-Unternehmen; sowohl Meta als auch xAI haben Hunderte von Datenannotationskräften auf niedrigerer Ebene entlassen und ihre Strategien auf „Spezialisten“-Trainer umgestellt.
  • Trotz früherer Einstellungsbooms und massiver Investitionen für prominente Neueinstellungen erscheint der KI-Sektor nun rücksichtslos gegenüber niedrigeren, oft unterbezahlten Positionen, wobei Stabilität und langfristige Perspektiven unsicher wirken.

💡 JR Insights

  • 💼 Implikation: Selbst hochqualifizierte Positionen im KI-Bereich – insbesondere solche im Zusammenhang mit Datenkennzeichnung und Antwortmoderation – sind gefährdet, da Unternehmen auf Automatisierung setzen oder Kosten senken wollen. Das deutet auf geringere Jobsicherheit für Vertragskräfte in diesen Bereichen hin.
  • 🚨 Risiko: Die ständigen Einstellungs- und Entlassungszyklen im KI-Sektor bedeuten, dass ehrgeizige Arbeitskräfte sich plötzlich entbehrlich wiederfinden könnten, mit wenig Handhabe und begrenzten Vorteilen, insbesondere wenn Unternehmen stärker auf KI-gestützte Bewertungssysteme setzen.
  • Fazit: Der Einstieg in die KI-Branche ist verlockend, aber wer Vertragsarbeit in Erwägung zieht – insbesondere im Bereich der „Routinearbeiten“ – sollte mit Instabilität rechnen. Weiterbildung oder das Anstreben von Positionen in F&E, Engineering oder der Kernproduktentwicklung könnten mehr Beständigkeit und Einfluss bieten, da KI-Unternehmen versuchen, Routinetätigkeiten zu automatisieren.

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