The Seattle Times
RSS-FeedMicrosoft entlässt Hunderte von Mitarbeitern in Washington, wenige Wochen nach unternehmensweiten Kürzungen
Original Veröffentlicht: 2. Juni 2025••🔴Concerning
🎯 Auswirkungsstimmung: Besorgniserregend
📋 Zusammenfassung
- Microsoft streicht weitere 305 Arbeitsplätze im Bundesstaat Washington, nachdem bereits wenige Wochen zuvor konzernweit 6.000 Stellen abgebaut wurden. Besonders betroffen sind Nicht-Führungskräfte wie Ingenieure und Produktmanager.
- Das Unternehmen rechtfertigt die Kürzungen als Teil einer Umstrukturierung für mehr Agilität und Effizienz und verweist auf höhere Manager-Mitarbeiter-Quoten sowie eine flachere Hierarchie, obwohl die meisten entlassenen Beschäftigten keine Führungsposition innehaben.
- KI-gestützte Produktivität wird anerkannt, aber nicht direkt als Ursache für die Entlassungen genannt; Microsoft hebt die Straffung der Abläufe hervor und betont gleichzeitig, dass KI Mitarbeitende befähigen soll, sich auf sinnvollere Aufgaben zu konzentrieren.
- Diese Entlassungen folgen einem breiteren Trend in der Tech-Branche nach der Pandemie, bei dem Unternehmen trotz hoher Gewinne und Bewertungen sowie beispielloser Investitionen in KI Personal abbauen.
💡 JR Insights
- 💼 Implikation: Microsoft verkleinert seine Belegschaft trotz hoher Profitabilität, was darauf hindeutet, dass die Einführung von KI beginnt, traditionelle Rollen – insbesondere in den Bereichen Engineering und Produktmanagement – unter dem Schlagwort „Effizienz“ zu ersetzen.
- 🚨 Risiko: Mehr technische Berufe – selbst solche, die einst als sehr sicher galten – sind gefährdet, wenn Unternehmen Produktivitätssteigerungen durch KI sehen. Mitarbeitende müssen mit abnehmender Jobsicherheit in Rollen rechnen, die teilweise automatisiert oder überflüssig werden können.
- ✨ Fazit: Jeder im Tech-Bereich, selbst in Kernfunktionen, sollte proaktiv an Umschulungen und der eigenen Relevanz arbeiten, da Unternehmen verstärkt in KI investieren. Sich allein auf Betriebszugehörigkeit oder Fachwissen zu verlassen, wird zunehmend riskant, und der Druck auf Teams, mit weniger mehr zu erreichen, wächst weiter.