People Matters Global
RSS-FeedKI-exponierte Branchen stellen langsamer ein, während die Verbreitung in großen Volkswirtschaften 15–20 % erreicht
Original Veröffentlicht: 20. September 2026
🎯 Stimmung: Besorgniserregend
📋 Zusammenfassung
- Laut einer Studie von Goldman Sachs liegt die KI-Verbreitung in entwickelten Volkswirtschaften bei rund 15 % bis 20 %, angeführt von Frankreich, den USA, den Niederlanden und Großbritannien, während sie in großen Schwellenländern etwa 10 % bis 15 % erreicht.
- Offene Stellen in automatisierungsanfälligen Branchen gehen seit der zweiten Jahreshälfte 2022 zurück, am deutlichsten in den USA, Deutschland und Australien — Unternehmen fahren ihre Einstellungspläne zurück, bevor es zu großflächigem Stellenabbau kommt.
- Am stärksten betroffen sind Callcenter, Informations- und Kommunikationsdienste, Softwareverlage, Beratung und Werbung; die Callcenter-Beschäftigung in den USA liegt 39 % unter ihrem langfristigen Trend, in Kanada 33 % und in Deutschland 27 %.
- Der gesamtwirtschaftliche Effekt bleibt gering — ein Anstieg der beruflichen KI-Exposition um 10 % geht nur mit rund 0,1 Prozentpunkten weniger jährlichem Personalwachstum einher —, doch Nachwuchskräfte mit routinemäßigen, wiederholbaren Aufgaben sind am stärksten gefährdet.
💡 JR-Erkenntnisse
- 💼 Bedeutung: KI verändert den Arbeitsmarkt vor allem durch weniger neue Stellen in exponierten Branchen statt durch Massenentlassungen — die Folgen spüren daher zuerst Menschen, die eine Anstellung suchen.
- 🚨 Risiko: Wer eine Stelle im Callcenter, in Softwareverlagen, in der Beratung oder Werbung sucht — insbesondere auf Einstiegsniveau —, trifft auf ein schrumpfendes Stellenangebot und härteren Wettbewerb.
- ✨ Tipp: Wenn Sie in einer KI-exponierten Branche arbeiten oder dorthin wollen, orientieren Sie sich zu Rollen, die KI-gestützte Dienste konzipieren, überwachen oder verkaufen, und bauen Sie Erfahrung im Lösen nicht routinemäßiger Probleme auf, die Automatisierung nicht nachbilden kann.