Reuters
RSS-FeedBritische Beschäftigte geben fast 1 Milliarde Pfund aus eigener Tasche für KI im Job aus, so Deloitte
Original Veröffentlicht: 16. September 2026
🎯 Stimmung: Neutral
📋 Zusammenfassung
- Eine von Deloitte am 16. September 2026 veröffentlichte Studie ergab, dass einer von sechs Beschäftigten in Großbritannien für ein KI-Werkzeug zur Unterstützung seiner Arbeit bezahlt – zusammen fast 1 Milliarde Pfund (1,4 Milliarden Dollar) pro Jahr aus eigener Tasche.
- Deloittes erste Befragung zur GenAI-Nutzung im Arbeitsleben zeigte, dass zwei Drittel der Beschäftigten Werkzeuge wie ChatGPT, Claude, Google Gemini und Microsoft Copilot ausprobiert hatten und fast ein Viertel sie täglich im Job nutzte.
- Rund 31 % der Befragten nutzten generative KI ohne Wissen ihres Arbeitgebers – die sogenannte "Schatten-KI" – und 17 % bezahlten mindestens ein Werkzeug für die Arbeit selbst, was zeigt, dass Beschäftigte KI schneller übernehmen, als Arbeitgeber sie bereitstellen.
- Am häufigsten diente KI der Informationssuche, dem Verfassen von E-Mails und dem Erstellen von Zusammenfassungen und sparte durchschnittlich 70 Minuten pro Woche; Deloitte-Partner Paul Lee merkte an, die Rolle der KI bleibe "relativ einfach" und unterstütze keine komplexeren Aufgaben.
💡 JR-Erkenntnisse
- 💼 Bedeutung: Beschäftigte betrachten KI-Kompetenz als persönliche Karriereinvestition, statt auf die Bereitstellung durch den Arbeitgeber zu warten, und nachweisbare praktische Erfahrung mit diesen Werkzeugen wird zu einem echten Unterscheidungsmerkmal bei der Einstellung.
- 🚨 Risiko: Aus eigener Tasche zu zahlen und "Schatten-KI" ohne Genehmigung zu nutzen, kann Datenschutz- und Vertraulichkeitsrichtlinien verletzen – das birgt arbeitsrechtliche Risiken und verlagert stillschweigend betriebliche Kosten auf das eigene Gehalt.
- ✨ Tipp: Prüfen Sie die KI-Richtlinie Ihres Arbeitgebers und fordern Sie eine offizielle Lizenz sowie freigegebene Werkzeuge an; wenn Sie dennoch selbst zahlen, halten Sie Unternehmensdaten aus nicht genehmigten Tools heraus und dokumentieren Sie die Zeitersparnis, um eine Kostenerstattung zu begründen oder im Mitarbeitergespräch besser zu argumentieren.