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RSS-FeedUnternehmen geben KI die Schuld an Stellenabbau. Kritiker sagen, es sei eine „gute Ausrede“
Original Veröffentlicht: 19. Oktober 2025••🟡Neutral
🎯 Auswirkungsstimmung: Neutral
📋 Zusammenfassung
- US-amerikanische und europäische Unternehmen führen KI als Grund für jüngste Entlassungen an, doch Experten und Kritiker argumentieren, dass sie dies als bequeme Ausrede für Personalabbau nach Überbesetzung während der Pandemie oder Marktanpassungen nutzen.
- Forschungen zeigen, dass KI trotz medialer Schlagzeilen bislang nicht zu weitreichenden Arbeitsplatzverlusten oder struktureller Arbeitslosigkeit geführt hat; die meisten Unternehmen schulen ihre Mitarbeiter um oder versetzen sie in neue Rollen.
- Prominente Entlassungen bei Unternehmen wie Salesforce, Accenture, Klarna, Duolingo und Lufthansa werden oft auf KI zurückgeführt, doch Insider berichten, dass echte, durch KI verursachte Stellenstreichungen selten und übertrieben sind.
- Die Erzählung, dass KI hinter Massenentlassungen steckt, schürt die Angst der Beschäftigten, doch Daten zeigen, dass nur ein kleiner Prozentsatz der Arbeitgeber KI als Hauptgrund für Personalabbau nennt.
💡 JR Insights
- 💼 Implikation: Unternehmen stützen sich auf das KI-Narrativ, um schwierige Personalentscheidungen zu rechtfertigen, was es für Arbeitnehmer schwer macht zu erkennen, ob sie wegen Technologie oder Managementfehlern gefährdet sind.
- 🚨 Risiko: KI für Entlassungen verantwortlich zu machen, kann das Misstrauen und die Unsicherheit der Mitarbeiter erhöhen und gleichzeitig zugrunde liegende Probleme wie schlechte Personalplanung oder Marktfehler verschleiern—was Moral und Bindung schadet.
- ✨ Fazit: Lassen Sie sich nicht vom KI-Hype als alleinigem Grund für Stellenabbau täuschen. Schauen Sie genauer hin—die meisten Jobs sind (vorerst) sicher, und Kompetenzaufbau oder interne Mobilität sind weiterhin wichtiger als die Angst vor Automatisierung.